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Long COVID in der Physiotherapie

Als einer der ersten physiotherapeutischen Praxen in Mönchengladbach haben wir uns auf die Behandlung von Long COVID Patienten spezialisiert.
Sie fühlen sich seit Ihrer Infektion abgeschlagen, erschöpft oder dauerhaft müde? Dies könnte auf Long COVID deuten. Da jeder Krankheitsverlauf andere Beschwerden mit sich bringen kann, finden Sie hier eine kurze Übersicht über Therapiemöglichkeiten und die Vorteile von Physiotherapie nach einer Infektion mit dem Coronavirus.
Bei weiteren Fragen können Sie uns über das Kontaktformular erreichen. Ansonsten auch werktags per
Telefon oder per E-Mail.

Bei Ihnen wurde bereits Long COVID durch ihren Arzt diagnostiziert und Atemtherapie oder Krankengymnastik verordnet? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei einem unserer Fachtherapeuten.

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Allgemeine Informationen

Long COVID ist ein Sammelbegriff für gesundheitliche Langzeitfolgen, die nach einer akuten Erkrankung an COVID-19 vorhanden sein können. Der Begriff „Long COVID“ umfasst Symptome, die mehr als 4 Wochen nach Beginn der Erkrankung an COVID-19 fortbestehen oder neu auftreten. Menschen, die an Long COVID leiden, sind nicht mehr ansteckend.

 

Es lassen sich drei Phasen einer Erkrankung an COVID-19 unterscheiden, wobei die letzten beiden Phasen Long COVID zugeordnet werden:

  • akute COVID-19-Krankheitsphase: bis 4 Wochen nach Beginn der Symptome,
  • subakute COVID-19-Krankheitsphase: bestehende COVID-19-Symptome 4 bis 12 Wochen nach Auftreten erster Krankheitszeichen,
  • Post-COVID-Syndrom:  Symptome, die im Zusammenhang mit COVID-19 oder danach aufgetreten sind, mehr als 12 Wochen nach Erkrankung noch vorliegen und nicht anderweitig erklärt werden können. Die Symptome halten mindestens zwei Monate an oder treten auch wiederkehrend und in wechselnder Stärke auf.

Sowohl die subakute Krankheitsphase als auch das Post-COVID-Syndrom werden als Long COVID bezeichnet.

Quelle

Derzeit können noch keine verlässlichen Angaben gemacht werden, wie hoch der Anteil derjenigen ist, bei denen aufgrund von COVID-19 langfristige gesundheitliche Folgen auftreten (siehe auch „Wie häufig treten gesundheitliche Langzeitfolgen bzw. Long COVID auf?“ und „Was ist über Symptome und Verlauf von Infektionen mit der Variante Omikron bekannt?“).

Personen, die schwer an COVID-19 erkrankten, leiden häufiger an längerfristigen Symptomen als Personen, die zunächst einen milden Verlauf hatten. Allerdings können auch Personen, die nur leicht an COVID-19 erkrankt waren, durchaus Langzeitfolgen entwickeln.

Bestimmte Risikofaktoren können Long COVID begünstigen. Dazu zählen ein hohes Alter sowie körperliche und psychische Vorerkrankungen. Langzeitfolgen können aber auch bei Kindern und jungen Menschen sowie ohne andere Vorerkrankung auftreten. Frauen sind – unabhängig vom Alter – überdurchschnittlich stark von Fatigue, einem Erschöpfungssyndrom, betroffen.

Quelle

Long COVID ist eine Erkrankung, die noch nicht lange existiert. Entsprechend werden stetig neue Erkenntnisse dazugewonnen. Zur Orientierung für Betroffene, deren Angehörige und nahestehende Personen haben Expertinnen und Experten verschiedener Fachgesellschaften eine Patientenleitlinie „Long/-Post-COVID“ erstellt (AWMF-Leitlinie). Dort wird ein umfassender Überblick über den derzeitigen Kenntnisstand zu den möglichen Langzeitfolgen gegeben. Darüber hinaus erhalten Betroffene zahlreiche praktische Hinweise.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Broschüre mit Empfehlungen erarbeitet, die bei der Genesung von COVID-19 oder Long COVID unterstützen. Ziel dieser Empfehlungen ist es, Betroffenen zu helfen, die eigenen Symptome zu verstehen und darauf basierend aktiv an der Verbesserung der Beschwerden zu arbeiten. Wichtig ist hierbei, mit den eigenen Kräften zu haushalten. Indem die eigenen Kräfte richtig eingeteilt werden – dies wird auch als „Pacing“ oder „Pacing-Strategie“ bezeichnet – können Alltagsaktivitäten bewältigt werden, ohne die Symptome zu verschlimmern. Dies und vieles mehr wird in der Broschüre ausführlich beschrieben. Die Broschüre ist in mehreren Sprachen erhältlich.

Unterstützung bieten auch zahlreiche Selbsthilfeinitiativen. Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) gibt eine aktuelle Übersicht.

Auch bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin und in spezialisierten medizinischen Einrichtungen finden Sie Hilfe.

Quelle

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